Pisum sativum — die Gartenerbse
Pisum sativum ist der botanische Name für die Gartenerbse, eine kletternde Hülsenfrucht der kühlen Jahreszeit und eines der ältesten Kulturgewächse. Süß und zart, ist sie die Art hinter unserem gesamten Erbsen-Sortiment innerhalb der Erbsen und Bohnen-Kollektion.
Geschichte & Herkunft
Die Erbse gehört zu den allerersten Pflanzen, die der Mensch je anbaute, domestiziert im Fruchtbaren Halbmond des Nahen Ostens und des östlichen Mittelmeerraums vor rund 10.000 Jahren, an der Schwelle des Ackerbaus selbst. Über den Großteil der Geschichte wurden Erbsen zum Trocknen und als Wintervorrat gezogen; die Mode, süße, frische grüne Erbsen zu essen, fasste in Europa erst vor wenigen Jahrhunderten Fuß.
Die Erbse hat auch einen besonderen Platz in der Wissenschaft: In den 1860er-Jahren nutzte der Mönch Gregor Mendel Pisum sativum in seinen Gartenversuchen, um die Grundgesetze der Vererbung zu ergründen, und begründete so die Genetik. Ihr Name ist schlicht das klassische lateinische pisum (Erbse) mit sativum, "kultiviert".
Botanische Merkmale
Als kletternde Einjährige, die sich mit Ranken festhält, bindet die Erbse als Hülsenfrucht ihren eigenen Stickstoff und braucht daher wenig Düngung. Es gibt drei Haupttypen: Palerbsen, ausgehülst für die süßen Erbsen darin; Zuckerschoten, flach und im Ganzen gegessen; und Zuckererbsen, im Ganzen gegessen, wenn prall. Die meisten schätzen eine zweigige Stütze wie ihre Vettern, die Stangenbohnen, während Zwergtypen schnell genug sind, um zu unserem schnellwachsenden Gemüse zu zählen.
Pisum sativum aus Samen ziehen
Erbsen lieben kühles Wetter, daher gehören sie zu den ersten Kulturen, die jedes Jahr gesät werden — ab dem zeitigen Frühjahr, winterharte Typen sogar im Herbst gesät. Säen Sie direkt in kühlen, feuchten Boden, geben Sie früh Stütze, und pflücken Sie oft, sobald die Hülsen füllen, um die Pflanzen produktiv zu halten. Dicht gesät, geben Erbsen auch süße, zarte Triebe für Salate in nur wenigen Wochen. Unser Gemüse-Aussaatkalender zeigt die Zeitfenster und unser Bodenratgeber hilft Ihnen, das Beet vorzubereiten.
Bereit, Erbsen zu ziehen? Sehen Sie die Sorten oder lernen Sie zuerst die Grundlagen.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Pisum sativum?
Das ist der botanische Name der Gartenerbse, einer kühljahreseitigen kletternden Hülsenfrucht.
Woher stammen Erbsen?
Aus dem Fruchtbaren Halbmond des Nahen Ostens und dem Mittelmeerraum, wo sie vor rund 10.000 Jahren angebaut wurden.
Warum ist die Erbse in der Wissenschaft berühmt?
Gregor Mendel nutzte sie in den 1860er Jahren, um die Grundgesetze der Vererbung zu entdecken und damit die Genetik zu begründen.
Welche Erbsenarten gibt es?
Schalerbsen zum Auspulen, Zuckerschoten flach und ganz gegessen sowie Zuckererbsen ganz gegessen, wenn sie prall sind.
Wann säe ich Erbsen aus?
Früh — sie mögen kühle Witterung, also säen Sie ab dem frühen Frühjahr aus; einige robuste Sorten können auch im Herbst gesät werden.